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An(ge-)dacht und Nachgedacht - Kurzandacht für Juni - August 2018
„Seht euch die Lilien auf dem Feld an und lernt von ihnen! Sie wachsen, ohne sich abzumühen und ohne zu spinnen und zu weben. Und doch sage ich euch: Sogar Salomo in all seiner Pracht war nicht so schön gekleidet wie eine von ihnen. Wenn Gott die Feldblumen, die heute blühen und morgen ins Feuer geworfen werden, so herrlich kleidet, wird er sich dann nicht erst recht um euch kümmern, ihr Kleingläubigen?“
(Matthäus 6, 28b-30)


 

Liebe Mitglieder und Freunde,

sie ist selten geworden auf unseren Feldern, die Kornblume. Dabei ist sie mit ihren verzweigten Blütenblättern eine besondere Schönheit. Sie war über Jahrhunderte in und an den Getreideäckern zu finden, weil sie die gleichen Bedingungen für gutes Gedeien braucht, wie das Getreide. Mit der zunehmenden Reinheit des Saatgutes und der Zunahme an Unkrautvernichtungsmitteln in der Landwirtschaft, ist sie stark zurückgegangen und steht mittlerweile unter Naturschutz.

Für mich - in meiner Vorstellung - war sie die "Lilie auf dem Felde". Wenn ich als Kind den Satz aus dem Matthäusevangelium hörte, hatte ich die Kornblume vor Augen, denn die sah ich bei jedem Spaziergang entlang eines reifen Kornfeldes. So erinnert sie mich bis heute daran, wie überschwänglich schön Gott seine Schöpfung gestaltet hat, und daran, dass dieser Herr, der nicht im geringsten geizig ist, mein Versorger ist. Großartig, oder? Ihr Versorger ist er auch, der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Ihnen gibt, was Sie zum Leben brauchen. Oder nicht?

Ich will diese Sommertage dankbar leben. Dankbar für all den Reichtum und die Fülle der Schöpfung und der Versorgung Gottes.

Ihr Christian Hertel, Prediger